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Betacam / Betacam SP

Betacam war bis weit in die 2000er Jahre hinein das meist genutzte professionelle System im 1/2 Zoll MAZ Format für die elektronische Berichterstattung und Archivierung des Fernsehens (TV wie HDTV). Auch für Produktionen im Bereich des bandbasiertem Kinos galt es als Standard. Betacam erschien 1982 auf dem Markt, das weiterentwickelte Betacam SP (Superior Performance) 1986. Betacam zeichnete auf Oxidband (spezielles Magnetband) das Helligkeitssignal und die Farbdifferenzsignale mit getrennten Kopfpaaren auf getrennte Spuren auf. Es erreichte so die für Magnetbänder maximal mögliche Farbauflösung. Das digitale Nachfolgeformat hieß Digital Betacam oder kurz Digibeta (1993), außerdem existierte noch ein mobil besser einsetzbares Betacam SX (1996), das besonders zu Reportagezwecken in Krisen- und Kriegsgebieten eingesetzt wurde und im MPEG2-Kompressionsverfahren auf gelb lackierte Kassetten aufzeichnete. 

Im Amateur- und Hobbyfilmbereich wurde Betacam wegen der hohen Kosten der Kameras und Player nicht in erwähnenswertem Umfang eingesetzt. Betacam war auch nicht mit dem Home-User-Format Betamax kompatibel, aus dem heraus es zwar entwickelt wurde, mit dem es aber lediglich noch das Band- und Kassettenformat gemeinsam hatte. Die Aufzeichnungstechnik funktionierte völlig anders.

Preise für die Digitalisierung (pro Kassette)

Spieldauer bis 30 Minuten:  30,00 Euro

Spieldauer bis 90 Minuten:  40,00 Euro

Bei mehreren Kassetten werden Rabatte gewährt: Je mehr Kassetten, desto mehr Rabatt !