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16 mm

Die Geschichte des privaten Filmens begann in den 20er Jahren. Wirklich populär und für weite Kreise erschwinglich wurden Kameras und Projektoren aber erst gegen Ende der 30er Jahre, als das 8mm-Format seinen Siegeszug antrat. Das 16mm Format, das es schon länger gab, hatte sich nicht so breitenwirksam durchsetzen können. Denn um sich so eine Ausrüstung leisten zu können, musste man sicherlich zu den wohlhabenderen Bevölkerungsschichten gehören. Das 16mm Format fand vor allem im semiprofessionellen Bereich Verwendung, so etwa bei den sogenannten Kulturfilmen (Vorfilme im Kino), bei Reportagen und bei einigen experimentellen Filmen der 50er und 6oer Jahre (direct cinema, cinéma vérité). Vor allem in den Bereichen, in denen man leichte und damit besonders handliche und flexible Kameras bevorzugte. Außerdem werden viele, die in den 50er bis 70er Jahren zur Schule gingen, die ratternden Licht- und Magnetton-Projektoren noch sehr gut kennen, als naturwissenschaftliche Lehrfilme uns beibrachten, dass man auch mit dem eigentlichen spannenden Medium Film gähnende Langeweile auslösen kann.

Preise für die Digitalisierung

Als Grundpreis gilt:

Pro Minute Film = 1 Euro

Als Anhaltspunkt für alle, die in Metern rechnen: 11 Meter Film ergeben etwa 1 MInute Film, eine Rolle mit 110 Metern dauert also ca. 10 Minuten (bei einer Projektionsgeschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde).   

Es gibt keine Grundgebühr, jedoch ist ein Mindestpreis von 15,00 Euro angesetzt, d.h., dass alles zwischen 3 und 15 Minuten mit 15,00 Euro zu berechnen ist, danach gilt der Pro-Minuten-Preis.

Technische Hinweise: Die Filme werden nicht abgetastet, was wesentlich aufwändiger ist und sehr viel teurer käme, sondern sie werden professionell abgefilmt. Die Qualität ist ordentlich bis gut, das Flackern des Bildes und eine Hotspot-Bildung können weitgehend ausgeschlossen werden. Das Ergebnis ist sehr stark von Belichtung, Schärfe, Zustand und Sauberkeit des Ausgangsmaterials abhängig, die in der Regel sehr unterschiedlich ausfallen. Selbst bei bestem Ausgangsmaterial kann die digitale Kopie nicht an die Originalauflösung des Films heranreichen, da der abfilmenden Kamera nur begrenzt viele Bildpixel zur Verfügung stehen. Allerdings ist das Ergebnis mit herkömmlicher DV/DVD-Auflösung in der Regel ausreichend, denn in den meisten Fällen ist hier bereits die Filmkörnung zu erkennen, welche die psysikalisch-chemische Grenze des Auflösungsvermögens des Zelluloidfilms darstellt.